Moderation

Kevin SartoriKevin SartoriKevin Sartori
ZVG

Kevin Sartori

Co-Founder, Auterion

Mit Auterion hat Kevin Sartori aus dem Ökosystem der ETH Zürich heraus ein Unternehmen mitgegründet, das heute zu den führenden für autonome Systeme gehört. Doch um zu wachsen, musste das Unternehmen seinen Hauptsitz in die USA verlagern – dorthin, wo Kapital, Kunden und das regulatorische Umfeld stimmen.

Am EEF spricht Sartori nicht über das Tagesgeschäft von Auterion, sondern über die Lehren aus diesem Weg: Woran hakt es, wenn europäische Ideen zwar entstehen, aber anderswo skaliert werden? Aus dem Bereich Defense Tech, wo Europa gerade schmerzhaft lernt, was Souveränität kostet, zieht er konkrete Schlüsse für Kapital, Beschaffung, Regulierung und den Mut zum grossen Wachstumsschritt – nicht als Klage über das Verpasste, sondern als Aufruf, jetzt die nötigen Voraussetzungen zu schaffen.

Sartori studierte Robotik an der ETH Zürich, wo er am Open-Source-Drohnenprojekt Pixhawk und PX4 mitwirkte, ging anschliessend ins Silicon Valley, absolvierte seinen MBA in Berkeley und sammelte bei der Drohnenfirma 3D Robotics Industrieerfahrung. 2017 kehrte er nach Zürich zurück, um Auterion mitzugründen und das Open-Source-Drohnen-Ökosystem in ein globales Unternehmen für autonome Systeme zu verwandeln. Weiterhin Anteilseigner, im operativen Geschäft aber nicht mehr tätig, kann er mit der nötigen Distanz über seine Reise als Unternehmensgründer reflektieren. Als Coach bei Project Switzerland gibt er sein Wissen über internationales Wachstum heute an die nächste Gründergeneration weiter.

Man kann diesen Weg als Verlust lesen. Am European Economic Forum liest Sartori ihn als das Ehrlichste, was ein Forum unter dem Titel «Proof of Concept» zeigen kann: eine Naht, an der sichtbar wird, wo Europas Stärke endet und seine Schwäche beginnt – und was es braucht, damit das nächste Auterion bleibt.

Host

Kevin SartoriKevin Sartori
ZVG

Kevin Sartori

Co-Founder, Auterion