Während ein Grossteil der europäischen Automobilindustrie unter starkem Druck stand, erzielte Škoda Auto im Jahr 2025 Rekordergebnisse mit einem Umsatz von 30,1 Milliarden Euro, einem Betriebsgewinn von 2,5 Milliarden Euro und weltweit 1'043'900 ausgelieferten Fahrzeugen. Das Unternehmen festigte zudem seine Position in Europa und stieg von der zehntbestverkauften Marke in Europa im Jahr 2022 auf Platz 3 im Jahr 2025 auf, um dann im ersten Quartal 2026 Platz 2 zu erreichen. Dies ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte der Wiederbelebung, sondern eine Geschichte nachhaltiger Marktanteilsgewinne, disziplinierter Umsetzung und zunehmender Dynamik der Marke.
Seit seinem Amtsantritt als CEO im Jahr 2022 hat Klaus Zellmer Škoda Auto durch eine der turbulentesten Phasen geführt, die die Branche je erlebt hat. Unter seiner Führung hat das Unternehmen Kostendisziplin, Produktneuerungen und internationale Expansion miteinander verbunden, um die Herausforderungen in Wettbewerbsvorteile zu verwandeln. Zellmer bringt eine seltene Breite an Perspektiven in diese Rolle ein. Bei Porsche trug er dazu bei, die Nachfrage in wichtigen europäischen Märkten anzukurbeln, und leitete später als Präsident und CEO Porsche Cars North America. Bei Volkswagen war er weltweit für Vertrieb, Marketing und Kundendienst verantwortlich und trug massgeblich zur kundenorientierten Neuausrichtung der Marke sowie zu deren Vorstoss in Richtung Digitalisierung und Nachhaltigkeit bei. Als CEO von Škoda Auto setzt er diese Erfahrungen in einem hart umkämpften Umfeld ein: Er stellt sich neuen asiatischen Konkurrenten, steuert den Wandel hin zur Elektromobilität unter Wahrung eines ausgewogenen Antriebsspektrums und baut die Marktpräsenz der Marke in Regionen wie Indien und Südostasien aus. Der Aufstieg von Škoda vom 10. auf den 3. und schließlich auf den 2. Platz im europäischen Ranking unterstreicht die Stärke dieser Strategie.
Am European Economic Forum liefert Klaus Zellmer eine überzeugende Fallstudie eines europäischen Herstellers, der sich nicht nur an globale Umbrüche angepasst, sondern diese zu seinem Vorteil genutzt hat.

